Lokale Alkoholpolitik - 12 Städte und Gemeinden in Baden-Württemberg beteiligen sich
Viele Gemeinden versuchen komatrinkenden Jugendlichen und Erwachsenen, Vandalismus und Gewalt, ordnungspolitisch gegenüberzutreten- dies greift meist zu kurz. Lokale Alkoholpolitik verbindet, durch einen sogenannten Policymix, repressive und pädagogische Maßnahmen. Ein Leitfaden gibt Anregungen zur Umsetzung.
Städte und Gemeinden sind mit großen gesellschaftspolitischen Herausforderungen konfrontiert. Aktuelle Beispiele sind Probleme mit Sucht, Gewalt, Vandalismus und sozialer Ausgrenzung. Gefragt sind nachhaltige und bevölkerungsnahe Lösungen. Insbesondere die Frühintervention kann auf kommunaler Ebene Einfluss auf das Umfeld der Jugendlichen nehmen, ihnen damit Unterstützung und verbindliche Orientierung bieten. Früherkennung und Frühintervention finden am besten in den Lebenswelten der Kinder und Jugendlichen statt. Die Gemeinde ist somit ein idealer Ort, um Maßnahmen der Früherkennung und Frühintervention umzusetzen. Auf kommunaler Ebene haben die politische Unterstützung sowie die strukturelle Verankerung entsprechender Maßnahmen gute Chancen.
Durch eine begleitende Evaluation soll gezeigt werden, dass Städte und Gemeinden in der Alkoholprävention effektiv und effizient handeln können: Viele Rahmenbedingungen, die dem Alkoholmissbrauch (vor allem bei Jugendlichen) entgegen wirken, können von einer Gemeinde direkt gesteuert werden. Das Projekt wird von der DAK Baden-Württemberg finanziell unterstützt.
Den Leitfaden können Sie unter folgender Adresse bestellen: Elke Böhme, Referat Öffentlichkeitsarbeit, Renchtalstraße 14, 77871 Renchen, Tel.: 07843/ 949-165, Fax: 07843/ 949-168, E-Mail: elke.boehme@bw-lv.de