„Fußball ohne Drogen Cup“ 2009 in Stuttgart

Veranstalter war der Baden-Württembergische Landesverband für Prävention und Rehabilitation gGmbH im Auftrag der Drogenhilfe Tübingen.

 

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Rund 200 ehemalige Drogenabhängige aus Europa trafen sich zum 12. „Fußball ohne Drogen Cup“ in Stuttgart. Menschen, die bereits ein Suchtproblem überwunden haben oder sich noch in Behandlung befinden, traten in der Zeit vom 18.-24. Oktober auf dem Fußballfeld gegeneinander an. Eingeladen waren Therapiezentren in Spanien, Italien, Ungarn, Griechenland, Österreich und Deutschland. Sie alle setzen ein Zeichen für Sucht- und Gewaltfreiheit durch Sport. Schirmherrin der Veranstaltung war die Bundesdrogenbeauftragte Sabine Bätzing, MdB und Guido Buchwald, Ex-Profi VFB Stuttgart.

Veranstalter war in diesem Jahr der Baden-Württembergische Landesverband für Prävention und Rehabilitation (bwlv) mit Unterstützung der Landesstelle für Suchtfragen der Liga der freien Wohlfahrtspflege. Mit dieser internationalen Begegnung sollen suchtpräventive Botschaften vermittelt werden.

In Deutschland ist der Konsum von Illegalen Drogen leicht rückläufig. Laut dem Sucht- und Drogenbericht der Bundesregierung haben 2,7% der 18- 59 jährigen innerhalb des letzten Monats Drogen konsumiert. Drogenabhängigkeit kann im Verhältnis zu anderen chronischen Erkrankungen sehr erfolgreich behandelt werden. Von den 1.643 Patienten des bwlv im letzten Jahr konnten 60,5 % die Behandlung mit einer guten Prognose beenden. Dies ist vor dem Hintergrund der meist schwierigen psychischen, sozialen und beruflichen Lebenssituation der Jugendlichen ein ausgesprochen positives Ergebnis. Schließlich geht es darum, den jugendlichen Drogenkonsumenten eine Zukunftsperspektive zu schaffen.

Das Programm der Woche

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