29.11.2016 - Fachtag "Stress und Alltagsdoping" in Stuttgart

Impulse für die Suchtprävention


Foto: Science Communication Freiburg

Der Fachtag, veranstaltet von der Landesstelle für Suchtfragen, thematisiert die Verbindung von „Stress und Alltagsdoping“ als ein gesamtgesellschaftliches Phänomen, welches vor allem in der Arbeits­welt und der Schule deutlich wird. Die Manipulation durch Medikamente oder ande­rer vermeintlich hilfreicher  Substanzen um Stress Situationen standzuhalten, wird laut Studien immer selbstverständlicher. Ob das Formen von sogenanntem „Hirndoping“  in Prüfungssituationen sind oder die dauerhafte  Einnahme von Methylphenidat (bekannt z.B. als Ritalin) um im Schul- oder Arbeitskontext zu funktionieren, ob das Creatin zur Leistungssteigerung im Sport ist oder homöo­pathische Globuli in der Schule zur Entspannung – der Griff zur Unterstützung durch die  Einnahme von  Substanzen in „stressigen“ Situationen erfreut sich großer Akzeptanz. Der dauerhafte Konsum birgt jedoch Risiken, wie ein hohes Suchtpotenzial in sich.

Der Fachtag richtet sich an Fachkräfte aus Gesundheitsförderung und Präven­tion aus Suchthilfe, Betrieben, Jugendarbeit, Schule und Sport. Er beleuchtet das Symptom „Stress“ und gibt den TeilnehmerInnen die Möglichkeit, die Bedeutung für ihren Arbeitskontext zu diskutieren, zu bewerten und Alternativen zu denken.

Das ausführliche Programm finden Sie unter folgendem Link

Den Reader zu diesem Thema finden Sie auf der Seite der Landesstelle für Suchtfragen www.suchtfragen.de


nach oben