Modellprojekt zur Suchtprävention für geflüchtete Mädchen und Jungen


Das Modellprojekt zur Weiterentwicklung der Kinder- und Jugendhilfe wird vom Kommunalverband für Jugend und Soziales (KVJS) in Baden-Württemberg für drei Jahre mit knapp 20.000 Euro gefördert.

Es hat zum Ziel, eine nachhaltige Suchtprävention in der Kinder- und Jugendhilfe zu verankern und migrations- und geschlechtsspezifische Themen in Bezug auf Suchtmittelkonsum aufzugreifen und zu bearbeiten. Sozialarbeitende im stationären Setting und in der Schulsozialarbeit sollen als MultiplikatorInnen erreicht und bei der Entwicklung beteiligt werden.

Für die Zielgruppe der geflüchteten Mädchen und Jungen werden Module mit folgenden Inhalten entwickelt:

  • Verständnis von Gesundheit/Krankheit
  • Überblick und Informationsvermittlung über verschiedene Süchte und Suchtstoffe sowie Austausch über persönliche Erfahrungen
  • Rechtliche Lage in Deutschland
  • Ressourcenarbeit
  • Hilfesystem in Deutschland

Bei der Entwicklung der Module sind die Reflexion verschiedener kultureller Umgänge mit Suchtstoffen, die Ressourcenstärkung sowie die Bildung kritischer Einstellung von zentraler Bedeutung.

Projektleitung:
Pia Wenzler, Fachstelle Sucht Villingen-Schwenningen,
E-Mail: pia.wenzler@bw-lv.de


nach oben