Betriebliche Suchtprävention und Gesundheitsförderung

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Gesunde und motivierte MitarbeiterInnen sind ein wertvolles Kapital für den Erfolg eines Unternehmens. Aber nicht jeder Beschäftige kann jederzeit dem hohen Arbeits- und Zeitdruck unserer erfolgsorientierten Arbeitswelt und dem hohen Anspruch an Leistungsfähigkeit gerecht werden.
Immer mehr Menschen unterliegen psychischen Belastungen, und immer mehr Beschäftigte können aus diesem Grund nicht mehr arbeiten. Psychische Belastungen gehören heute zur zweithäufigsten Diagnosegruppe bei Krankschreibungen und Arbeitsunfähigkeit (BKK Gesundheitsreport 2014). Die direkten Krankheitskosten für psychische Erkrankungen werden von der Bundesanstalt für Arbeitsschutz auf knapp 1,6 Milliarden Euro pro Jahr geschätzt (2011).  
Als Experten für Gesundheitsförderung und Suchtprävention arbeiten wir seit über 30 Jahren erfolgreich mit kleinen und großen Unternehmen zusammen.


Wenn Sie Fragen haben:

Sabine Lang
Referentin für Prävention
Personal- und Organisationsentwicklung (M.A.)
Trainerin Stressmanagement

Baden-Württembergischer Landesverband für Prävention
und Rehabilitation gGmbH
Basler Str. 61, 79100 Freiburg, Tel.: 0761/156 309-14
E-Mail: sabine.lang@bw-lv.de


Stress am Arbeitsplatz macht krank

Bild: iStock

17 Prozent aller Fehlzeiten sind stressbedingt, das heißt, jede sechste Krankschreibungstag läuft unter einer psychischen Diagnose, so der aktuelle Gesundheitsreport der DAK. Der bwlv reagiert auf die alarmierenden Zahlen und bietet Vorträge, Workshops und Kurse zur Stressreduzierung am Arbeitsplatz an. Die Angebote werden in der Regel von allen Krankenkassen bezuschusst.

In den letzten Jahren hat die Bedeutung von psychischen Belastungen gegenüber körperlichen Gefährdungen stark zugenommen, nicht nur im beruflichen Kontext. Dauerhafter Stress kann sowohl zu psychischen als auch zu körperlichen Erkrankungen bis hin zum Burnout führen. Krankschreibungen aufgrund psychischer Probleme sind überdurchschnittlich lang, durchschnittlich ca. 30 Tage (BptK-Studie 2012).

Der bwlv bietet Vorträge und Workshops zum Thema Stressmanagement  sowie das mehrteilige Kursprogramm Der erfolgreiche Umgang mit täglichen Belastungen“ an. Das Programm beruht auf neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen der Stressforschung und entspricht den Anforderungen der Krankenkassen sowie der Gesundheitsverbände. 


Seminare, Workshops und Vorträge

Bilder: Fotolia/iStock
  • "Powernapping und Pausen". Der Vortrag greift die aktuelle Studienlage zur Bedeutung von Erholung und Entspannung bei zunehmender Arbeitsverdichtung auf. Er enthält Empfehlungen, wie das individuelle Pausenbedürfnis und die betriebliche Pausenkultur in Einklang gebracht werden können.
  • "Auszubildende - jung und gesund?" Gesundheitsverhalten und gesundheitliche Risiken bei jungen Mitarbeiter*innen. Workshop bei der IHK Stuttgart am 23. Mai 2017 (PDF zum Download)

  • "Suchtprävention im Unternehmen", Schulung an der IHK Reutlingen am 26.11.2015 (PDF zum Download)

  • "Motivierende Gesprächsführung im Betrieb", Fortbildung der Fachstelle Wiesloch am 22.10.2015 (PDF zum Download)

Alle Themen können individuell auf Ihre Anfrage zugeschnitten werden.


Azubi-Workshops Rausch und Risiko

Mit dem Beginn einer Ausbildung fängt für Jugendliche ein neuer Lebensabschnitt an. Finden einer eigenen Identität, Ablösung von der Familie und Übernahme von mehr Verantwortung in der Gesellschaft sind neue Herausforderungen. Besonders in dieser Lebensphase testen junge Erwachsene durch riskante Verhaltensweisen wie Rauschtrinken, Tabak-, Cannabiskonsum sowie bei sportlichen Aktivitäten häufig ihre Grenzen aus.

Gemeinsam mit Ihnen entwickeln wir Maßnahmen und Angebote, in welchen Auszubildende ihre Kompetenzen zu riskanten Lebens- und Arbeitssituationen
erweitern können.

Flyer - Beispiel Ortenau


Selbstkontrolltraining - SKOLL

SKOLL oder SKOLL-Spezial ist ein Training zur Reflexion des Gesundheits- und Risikoverhaltens. Die TeilnehmerInnen setzen sich mit ihrem Konsum kritisch auseinander und entwickeln Lösungsungsstrategien im Umgang mit Suchtmitteln (z.B. Rauchen, Alkohol, Cannabis) bzw riskanten Verhaltensweisen.

Das Programm, welches aus 10 Module á 90 Minuten besteht, richtet sich an Jugendliche und Erwachsene. Es ist über die Zentrale Prüfstelle zertifiziert und wird von den Krankenkassen gefördert.

Themen der Module sind unter anderem der Umgang mit Risiko- und Konfliktsituationen, Stressmangement, Soziale Netzwerkes und Hilfen bei Krisen und Rückfällen.

Kurzbeschreibung des Angebots finden Sie unter diesem Link

Informationen erhalten Sie im Referat Prävention, Sabine Lang, sabine.lang@bw-lv.de


Externe Mitarbeiterberatung

Aus privaten und beruflichen Schwierigkeiten kann schnell ein Problem am Arbeitsplatz werden. Trennungs- und Beziehungsprobleme, der Heimplatz für die pflegebedürftigen Eltern, Erziehungsprobleme, Motivationslöcher, Mobbing, oder Angst vor dem Jobverlust - um alles kümmern sich die Beraterinnen und Berater des bwlv. Gerade für mittelständische Unternehmen, ohne eigenen Sozialdienst, ist diese Form der Unterstützung attraktiv.

Externe Mitarbeiterberatung ist für Beschäftigte eine freiwillige, vertrauliche und kurzfristig zur Verfügung stehende Beratung. Ziel ist es, Auswirkungen auf Gesundheit und Leistung des Mitarbeiters zu erkennen und möglichst im Vorfeld zu vermeiden. Beschäftigte haben die Möglichkeit, per Telefon oder Mail einen Termin zu vereinbaren. Die Beratungsgespräche finden im Unternehmen, in unseren Fachstellen oder telefonisch statt und unterliegen der Schweigepflicht.

Gerne zeigen wir Ihnen die Möglichkeiten der Beratung in Ihrem Unternehmen auf und erarbeiten Ihnen ein unternehmensspezifisches Angebot als Teil von betrieblichem Gesundheitsmanagement. 

Beispiel aus der Praxis: Fünf Jahre "Betriebliche Sozialberatung" - eine Erfolgsstory! (Sparkasse Hegau Bodensee) - Download

Unser bwlv-Beraterteam (Foto: Uwe Röder)

BeraterInnen in Ihrer Region

Silvie Samoray
69117 Heidelberg
Unterer Fauler Pelz 1
Tel. 06221/23432
E-Mail: fs-heidelberg@bw-lv.de

Laura Weiß
69168 Wiesloch
Westliche Zufahrt 14
Tel. 06222/52088
Fax: 06222/383307
E-Mail: fs-wiesloch@bw-lv.de

Hans Köpfle
72070 Tübingen,
Beim Kupferhammer 5
Tel: 07071/75016-0, Fax: 07071/75016-20
E-Mail:
psb-tuebingen@bw-lv.de

Nadine Walther
75135 Pforzheim, Luisenstraße 54-56,
Tel: 07231/139408-0, Fax: 07231/139408-99
E-Mail:
fs-pforzheim@bw-lv.de

Karin Kölmel
75135 Pforzheim, Luisenstraße 54-56,
Tel: 07231/139408-0, Fax: 07231/139408-99
E-Mail:
fs-pforzheim@bw-lv.de

Martha Ohnemus-Wolf
77652 Offenburg, Grabenallee 5
Tel.: 0781/919348-0, Fax: 0781/919348-99
E-Mail: fs-offenburg@bw-lv.de

Michèle Falch
77694 Kehl, Bankstraße 5, Tel.: 07851/9947790, Fax: 07851/99477999, E-Mail: drobs-kehl@bw-lv.de

Herman Gilsbach
77933 Lahr, Goethestr. 10, Tel.: 07821/923899-0, Fax: 07821/923899-99, E-Mail: drogenhilfe-lahr@bw-lv.de

Roland Kurz
78050 Villingen-Schwenningen, Großherzog-Karl-Str. 6, Tel.: 07721/878646-0, Fax: 07721/878646-99, E-Mail: fs-sbk@bw-lv.de 

Martin Brugger
78224 Singen, Julius-Bührer-Str. 4/DAS 1, Tel.: 07731/91240-0, Fax: 07731/91240-29, E-Mail: fs-singen@bw-lv.de 

Meike Gemeinwieser
78224 Singen, Julius-Bührer-Str. 4/DAS 1,
Tel.: 07731/91240-0, Fax: 07731/91240-29,
E-Mail: fs-singen@bw-lv.de

Robert Mast
78531 Tuttlingen, Freiburgstraße 44, Tel.: 07461/966 48-0, Fax: 07461/966 4829, E-Mail: fs-tuttlingen@bw-lv.de

Anja Tausch
78628 Rottweil, Schramberger Straße 23, Tel.: 0741/80820, Fax: 0741/8082-99 E-Mail: fs-rottweil@b w-lv.de

Kerstin Wachter
79100 Freiburg, Basler Str. 61, Tel.: 0761/156309-0, Fax: 0761/156309-99, E-Mail: fs-freiburg@bw-lv.de

Leif Büttner
REGION SÜDBADEN
79100 Freiburg, Basler Straße 61, Tel.: 0761/156 309-0, E-Mail: fs-freiburg@bw-lv.de

Peter Grimm
79761 Waldshut-Tiengen, Kaiserstraße 17, Tel.: 07751/89668-0, Fax: 07751/8967799, E-Mail: fs-waldshut@bw-lv.de

Astrid Zapf-Freudenberg
68165 Mannheim, Moltkestr. 2, Tel.: 0621/8425068-0, Fax: 0621/8425068-99, E-Mail: fs-mannheim@bw-lv.de

Kerstin Abeck
69168 Wiesloch
Westliche Zufahrt 14
Tel. 06222/52088
Fax: 06222/383307
E-Mail: fs-wiesloch@bw-lv.de

Karl Pfeil
74821 Mosbach, Friedrich-Ebert-Str. 1, Tel.: 06261/64386-0, Fax: 06261/64386-99, E-Mail: fs-mosbach@bw-lv.de 

Diethard Ochs
76133 Karlsruhe, Karlstr. 61, Tel.: 0721/352398-10, Fax: 0721/352398-99, E-Mail: fs-karlsruhe@bw-lv.de

Christian Baumgartner
77652 Offenburg, Grabenallee 5,
Tel.: 0781/919348-0, Fax: 0781/91934899
E-Mail:
fs-offenburg@bw-lv.de

Katja Künstle
77694 Kehl, Bankstraße 5, Tel.: 07851/9947790, Fax: 07851/99477999, E-Mail: drobs-kehl@bw-lv.de

Andreas Menge-Altenburger
78050 Villingen-Schwenningen,
Großherzog-Karl-Str. 6, Tel.: 07721-878646-0, E-Mail: fs-sbk@bw-lv.de

Christina Labsch
78224 Singen, Julius-Bührer-Str. 4/DAS 1, Tel.: 07731/91240-0, Fax: 07731/91240-29, E-Mail: fs-singen@bw-lv.de

Sandra Hartmann
78224 Singen, Julius-Bührer-Str. 4/DAS 1, Tel.: 07731/91240-0, Fax: 07731/91240-29, E-Mail: fs-singen@bw-lv.de

Viola Schubert
78531 Tuttlingen, Freiburgerstraße 44, Tel.: 07461/966 48-0
Fax: 07461/966 4829
E-Mail: fs-tuttlingen@bw-lv.de

Jürgen Steinwandel
78628 Rottweil, Schramberger Straße 23, Tel.: 0741/80820, Fax: 0741/8082-99 E-Mail: fs-rottweil@bw-lv.de

Klaus Limberger
79100 Freiburg, Basler Str. 61, Tel.: 0761/156309-0, Fax: 0761/156309-99, E-Mail: fs-freiburg@bw-lv.de 

Brigitte Kaufmann
79100 Freiburg, Basler Str. 61, Tel.: 0761/156309-0, Fax: 0761/156309-99, E-Mail: fs-freiburg@bw-lv.de

Joachim Blank
79312 Emmendingen, Hebelstraße 27, Tel.: 076 41/9335890, Fax: 07641/9335899-9, E-Mail: fs-emmendingen@bw-lv.de

Gustav Mellert
79539 Lörrach, Tumringer Straße 229, Tel.: 07621/1623490, Fax: 07621/16234999 E-Mail: fs-loerrach@bw-lv.de


Suchtprobleme am Arbeitsplatz

Im Durchschnitt sind 3% aller im Betrieb Beschäftigten alkoholkrank, weitere 5% gelten als alkoholgefährdet. Hundert alkoholgefährdete bzw. abhängige Mitarbeiter verursachen in fünf Jahren über 1,5 Millionen Euro Kosten, so die Deutsche Hauptstelle für Suchtfragen (DHS).

  • Alkoholabhängige bleiben 16 mal häufiger vom Arbeitsplatz fern
  • Alkoholabhängige sind 2,5 mal häufiger krank
  • Etwa jeder 5. Arbeitsunfall ist nachweislich alkoholbedingt
  • Alkohol am Arbeitsplatz mindert Reaktionsfähigkeit und Konzentration
  • Alkoholkranke erbringen durchschnittlich nur noch 75% ihres Gehaltes an Gegenleistung

Wir machen Sie fit

  • Handlungskompetenz erweitern
  • Schwierige Führungssituationen meistern
  • Entscheidungssicherheit gewinnen
  • Kommunikationskompetenz erlangen
  • Effizient kommunizieren
  • Konstruktive Lösungen erarbeiten
  • Kompetente Hilfe finden

Weitere Informationen erhalten Sie bei: sabine.lang@bw-lv.de


Fachkraft für betriebliche Suchtprävention (IHK)

Foto: Uwe Röder

Seit 18 Jahren bietet der bwlv die Ausbildung zur Fachkraft für betriebliche Suchtprävention an, die durch das Ausbildungszentrum der Industrie- und Handelskammer Karlsruhe zertifiziert ist. Inzwischen haben rund 400 Teilnehmer/innen die Ausbildung erfolgreich absolviert.


Ergebnis der Ausbildung:
Die Teilnehmer/innen sind dazu befähigt, fachlich fundierte Gespräche mit an einer Sucht erkrankten Beschäftigten zu führen und ihnen den Weg in das professionelle Suchthilfesystem zu weisen. Betriebliche Ansprechpartner/innen können betroffene Beschäftigte und deren Vorgesetzte maßgeblich unterstützen und die Umsetzung von Betriebsvereinbarungen und Regelabsprachen zum Thema betriebliche Suchtprävention im Unternehmen befördern.

Inhalte der Ausbildung:
Die kompakte 12-monatige Ausbildung vermittelt Informationen über substanzgebundene und -ungebundene Abhängigkeitserkrankungen und deren Behandlungsmöglichkeiten. Rechtliche Grundlagen zu betrieblichen Interventionsmöglichkeiten bei Suchterkrankungen werden thematisiert, und ein Klinikbesuch rundet die Ausbildung ab.
Auch nach Abschluss der Ausbildung besteht durch Kooperationen mit Fachstellen vor Ort ein direkter Draht zum bwlv. So können Betroffene schnell in Beratung und medizinische Rehabilitation vermittelt werden. Denn eines ist sicher: Der Konsum von Alkohol, Medikamenten und Drogen am Arbeitsplatz kann kostenintensive Auswirkungen haben.

Der nächste Kurs startet am 29./30.01.2018. Die 12-monatige Ausbildung umfasst acht Kurseinheiten à zwei Tage.
Anmeldeunterlagen erhalten Sie beim Baden-Württembergischen Landesverband für Prävention und Rehabilitation gGmbH, Heidi Kunkel, Renchtalstr. 14, 77871 Renchen, Tel.: 07843/949-157, E-Mail: heidi.kunkel@bw-lv.de.
Bei inhaltlichen Fragen zur Ausbildung wenden Sie sich an:
Astrid Zapf-Freudenberg, Fachstelle Sucht Mannheim, Moltkestr. 2, 68165 Mannheim
Tel.: 0621/84 25 06 80, E-Mail: astrid.zapf-freudenberg@bw-lv.de

Weitere Informationen entnehmen Sie unserem Flyer pdf

Referenzen

  • ADA Cosmetics International, Kehl, Link
  • Badische Stahlwerke, Kehl, Link
  • Deutsches Rotes Kreuz, Emmendingen, Link
  • Ebmpapst, Werk Herbolzheim, Link
  • HEKATRON, Sulzburg, Link
  • INOVAN GmbH und Co. KG, Birkenfeld, Link
  • Johannes-Diakonie, Mosbach, Link
  • Kaltenbach GmbH + Co. KG, Lörrach, Link
  • Raymond, Befestigungssysteme, Werk Lörrach, Link
  • Sparkasse Freiburg-Nördlicher-Breisgau, Link
  • Sparkasse Staufen-Breisach, Link
  • Stadt Lörrach, Link
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