Angehörigenseminar

Wenn er/sie doch nur aufhören würde......

Von jeder Suchtmittelabhängigkeit sind in der Regel mindestens noch 1-3 Angehörige betroffen. Allein ca. acht Millionen Angehörige alkoholkranker Menschen leben in Deutschland. Sie leiden meist ebenso unter der Erkrankung wie der/die Betroffene selbst. Im Laufe der Zeit richten sie in immer größerem Umfang ihr Leben auf die Suchtmittel konsumierende Person aus. „Wie kann ich helfen?“ „Was muss ich tun damit er/sie aufhört?“ werden zu alles entscheidenden Fragen. Für eigene Interessen, Hobbys oder die Pflege von Freundschaften bleibt immer weniger Raum. Dazu kommt häufig die Scham und die Bemühungen, das süchtige Verhalten vor Angehörigen, Freunden oder dem Arbeitgeber zu verstecken. Diese Bemühungen rauben irgendwann alle Kraft, der eigene Akku ist erschöpft. Folgen dieser permanenten Überlastung sind Nervosität und Schlaflosigkeit, Magenerkrankungen, Migräne und Depressionen bis hin zum völligen Zusammenbruch.

In der Fachstelle Sucht bieten wir 2 mal im Jahr ein Angehörigenseminar an. Während 6 Abenden erhalten Sie Informationen über Entstehung und Behandlung der Abhängigkeit und über die Entwicklung des Systems Familie/Partnerschaft in diesem Kontext. Die Analyse und Entwicklung eigener Ressourcen und Ziele bildet einen Schwerpunkt des Seminars. Wir wollen dazu anleiten das eigene Leben wieder ein Stück weit selbst in die Hand zu nehmen und führen dazu konkrete Übungen durch. Das Programm eignet sich auch ganz besonders für Angehörige deren Partner bislang noch keine Hilfe in Anspruch genommen haben.


Sollten Sie Interesse daran haben, nehmen Sie doch bitte mit Anja Klingelhöfer oder Dieter Brodowski Kontakt auf. Die Termine des nächsten Seminars können Sie unter Aktuelles erfahren.

Hier können Sie den Flyer herunterladen.

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