Der Baden Württembergische Landesverband für Prävention und Rehabilitation gGmbH engagiert sich seit 20 Jahren im Bereich der betrieblichen Suchtprävention. Betriebliche Ansprechpartner können betroffene Mitarbeiter, Vorgesetzte und das Unternehmen in der betrieblichen Suchtprävention maßgeblich unterstützen.
Die Ausbildung zur Fachkraft für Betriebliche Suchtprävention (IHK) war auch in diesem Jahr ein voller Erfolg! Begeisterte Rückmeldung von Teilnehmeren bestätigen dies:
Axel Becker, Zollfahndungsamt Stuttgart: "Ich muss gestehen, dass ich vor Beginn der Ausbildung Suchtkranken sehr skeptisch gegenüber stand. Mittlerweile bin ich durch die Ausbildung, und durch Gespräche mit Betroffenen, verständnisvoller geworden."
Yusuf Azizoglu, Mahle Ventilvertrieb GmbH, Zell im Wiesental: Die Zusammenarbeit mit dem bwlv ist sehr gut! Die Ausbildung hat mir gut gefallen. Die kleine Gruppengröße hat eine intensive Arbeitsatmosphäre geschaffen. Auch die Ausbildungsstätte im Schloss Flehingen und das angenehme Ambiente hat seinen Teil zum Erfolg der Ausbildung beigetragen."
Die Ausbildung umfasst acht Kurseinheiten á zwei Tage, Beginn ist der 10./11.03. 2010. Die Teilnehmer erhalten am Ende der Ausbildung ein IHK Zertifikat. Anmeldeunterlagen und weitere Informationen erhalten Sie beim Baden-Württembergischen Landesverband für Prävention und Rehabilitation gGmbH, Referat Öffentlichkeitsarbeit, Elke Böhme, Renchtalstr. 14, 77871 Renchen, Tel.: 07843/949-165.
Exzessives Rauschtrinken, Tabak- und Cannabiskonsum von Jugendlichen und jungen Erwachsenen fällt mit in die Phase der Ausbildung. Betriebe beobachten auf Grund ihrer Sorgfaltspflicht den zunehmenden Konsum von Suchtmitteln bei Azubis mit Sorge.
In den Seminaren erhalten die Auszubildenden Informationen rund um das Thema Alkohol, Tabak und illegale Drogen. Um diese Themen nah am Erleben der jungen Erwachsenen zu bearbeiten, kommen sogenannte Rauschbrillen zum Einsatz. Mit optisch veränderten Brillengläsern können verschiedene Promillezahlen von 0,8- 2,5 % Promille simuliert werden. Die Auszubildenden durchlaufen einen Hindernispaarcour, der Tag- und Nachtfahrten unter Alkoholeinfluss nachempfinden lässt. Reaktionsvermögen, Konzentration und Wahrnehmung verändern sich dabei durch die steigende Promillezahl. Dies hat im Alltag drastische Folgen wie den Verlust des Führerscheins und Probleme am Arbeitsplatz. Mit einem Promillerechner wird die Promillezahl eines ganz normalen Wochenendes errechnet. Dazu werden die Getränke, die im Laufe des Abends konsumiert wurden, elektronisch erfasst. Jugendliche unterschätzen hier den tatsächlichen Promillegehalt, der durchaus bei 1,5- 2 % an einem normalen Samstag liegen kann. Azubi Seminare bieten einen Mix aus Information, Wissensvermittlung und einer kritischen Auseinandersetzung mit Suchtmitteln.
Weitere Informationen erhalten Sie beim Baden-Württembergischen Landesverband für Prävention und Rehabilitation gGmbH, Referat Öffentlichkeitsarbeit, Elke Böhme, Renchtalstr. 14, 77871 Renchen, Tel.: 07843/949-165.
