10 Jahre erfolgreiche Durchführung des Projekts HaLT im Landkreis Rastatt und Stadtkreis Baden-Baden


Wolfgang Langer, Leiter der Fachstelle, eröffnet das Programm

Landrat Jürgen Bäuerle gratuliert zum Jubiläum

HaLT-Steuerungsgruppe

Auszeichnung zum jugendgerechten Verein

Großer Auftakt mit einem interessierten Publikum

(vlnr) Christof Florus (OB Gaggenau), Wolfram Schottler (Geschäftsführer bwlv), Silvia Felder (CDU), Wolfgang Langer (Leiter der Fachstelle), Beate Böhlen (Grüne), Roland Kaiser (BGM Baden-Baden), Jürgen Bauerle (Landrat Rastatt)

Mit einem Jubiläumsfachtag feierte am 9. November 2018 die Fachstelle Sucht Rastatt/Baden-Baden gemeinsam mit zahlreichen Kooperationspartnern, Sponsoren und vielen geladenen Gästen das 10-jährige Jubiläum des Projekts HaLT im Landkreis Rastatt und im Stadtkreis Baden-Baden.

Das Festprogramm, moderiert von der ehemaligen Personalleiterin und Referentin für Öffentlichkeitsarbeit des bwlv, Elke Böhme, umfasste neben einer Bilanz der zurückliegenden Jahre und einer Vorstellung der vielfältigen Maßnahmen des Projekts einen Fachvortrag der Suchtexpertin Irene Abderhalden aus der Schweiz.
Musikalisch begleitet wurde der Fachtag von der Band „Ankommen“, einem Musikprojekt des Präventionsvereins „Lebenswertes Murgtal“, bestehend aus jungen Musikern, die in den zurückliegenden Jahren als minderjährige Flüchtlinge nach Deutschland gekommen waren.

Unter den Grußwortrednern waren neben Landrat Jürgen Bäuerle (Landkreis Rastatt), dem Sozialbürgermeister Roland Kaiser (Baden-Baden), dem Oberbürgermeister der Stadt Gaggenau Christof Florus und dem Geschäftsführer des bwlv. Prof. Dr. Wolfram Schottler mit Beate Böhlen (Grüne), Silvia Felder (CDU) und Jonas Weber (SPD), die lokalen Landtagsabgeordneten der großen Landtagsfraktionen vertreten. In sämtlichen Beiträgen wurde der große Erfolg und die Bedeutung des Projekts für den Jugendschutz und die Suchtprävention in der Region hervorhoben.

Wiederholt wurde dabei auch die besonders gute Zusammenarbeit unterschiedlicher Kooperationspartner wie Polizei, kommunale Suchtbeauftragte, Jugendamt, Schulsozialarbeit, offene Jugendarbeit, Vereine und Fachstelle Sucht und der besondere Netzwerkcharakter von HaLT betont. „Ohne das gute Miteinander verschiedenster Institutionen und Träger -  frei von jeglichen Konkurrenzgedanken wäre das Projekt in dieser Ausprägung niemals möglich gewesen“, so Prof. Dr. Wolfram Schottler in seinem Beitrag.

In der Folge standen die Darstellung der wesentlichen Kernelemente des Projekts durch den Leiter der Fachstelle Sucht, Wolfgang Langer, die Vorstellung der 11-köpfingen Steuerungsgruppe, Interviews mit den wichtigsten Kooperationspartnern sowie die Verleihung des HaLT-Zertifikats zum Jugendfreundlichen Verein für 7 weitere örtliche Vereine (insgesamt sind es nun 131) auf dem Programm.

Einen abschließenden Höhepunkt stellte der Vortrag von Irene Abderhalden, Fachbereichsleiterin der Züricher Hochschule für Sozialwissenschaften, Fachbereich Gesundheitsprävention und langjährig erfahrene internationale Expertin in Fragen der Suchthilfe und Suchtprävention dar. Dabei ging sie ausführlich auf die im Rahmen langjähriger Evaluationsforschung als wesentlich erkannten Standards für eine erfolgreiche Suchtprävention ein und stellte deren Verbindung zum Projekt HaLT und insbesondere dessen Umsetzung am Standort Rastatt – Baden-Baden her.
Zusätzliche Impulse und Erweiterungsmöglichkeiten sah sie dabei insbesondere durch familienbezogene Maßnahmen und bindungsorientierte Hilfen für besonders belastete Kinder und Jugendliche. Ihr abschließendes Fazit lautete, dass HaLT in der Region vor allem deshalb so erfolgreich ist, weil sämtliche wesentlichen wissenschaftlich belegten wie auch evidenzbasierten Erfolgskriterien für eine gute Präventionsarbeit im Konzept von HaLT und insbesondere in der Durchführung vor Ort vorbildlich umgesetzt würden.

Zum Abschluss der Feier nutzten die zahlreichen Gäste noch die Gelegenheit zum persönlichen Austausch bei kulinarischen Köstlichkeiten und zum Besuch der HaLT-Stationen im Foyer, in der die wesentlichen Komponenten des HaLT-Projekts von den Projket-Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern präsentiert wurden.

Kontakt: wolfgang.langer@bw-lv.de


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