Sucht und Familie – Risiken, Verläufe, Hilfen

Fachtag in Calw am 24. September 2019


Bild: Fotolia_Kathleen Rekowski

Angehörige von Suchtkranken, insbesondere Kinder suchtkranker Eltern, weisen ein erhöhtes Risiko für psychische Störungen aller Art, insbesondere Suchtstörungen, auf. Die exponierten Kinder stellen die größte Risikogruppe zur Entwicklung von Substanz- und Verhaltenssüchten dar. Das Aufwachsen in einer suchtbelasteten Familie und das Zusammenleben mit Suchtkranken bringt ein hohes Ausmaß von Alltagsstress und Risiken mit sich.

Frühzeitige, nachhaltige und transgenerationale Hilfen sind notwendig. Das Gesundheitssystem im Allgemeinen und das Suchthilfesystem im Speziellen sind bislang weitgehend individuumsfixiert, transgenerationale Perspektiven sind kaum vorhanden. Prävention und Therapie sollten über Generationengrenzen hinweg die Basis eines umfassenden familiengerechten Hilfe und Versorgungssystems bilden. Was sind die häufigsten Risiken für die betroffenen Kinder, wie kann ein entsprechend sensibles Versorgungssystem aussehen, das auch den Bedürfnissen der Angehörigen gerecht wird?

Der Fachtag gibt Einblick in aktuelle Forschungsergebnissen und thematisiert Versorgungsbedarfe und notwendige Innovationen. 

Wir freuen uns, dass der renommierte Experte, Prof. Dr. Michael Klein, den Fachvortrag halten wird. Prof. Klein war über 15 Jahre als Leitender Psychologe in Fachkliniken für Suchtkranke tätig. Er hat in seiner heutigen Funktion als Professor für Sucht- und Präventionsforschung an der Katholischen
Hochschule Nordrhein-Westfalen die Sensibilisierung für diese Problematik maßgeblich vorangebracht. 

Anmeldung - siehe Flyer

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