23. Oktober 2026 bwlv-Außenstelle in Titisee-Neustadt schließt zum Jahresende 2026 Finanzielle Einschnitte in der ambulanten Suchthilfe haben weitreichende Folgen für die Versorgung im Hochschwarzwald.

Die ambulante Suchthilfe im Landkreis Breisgau-Hochschwarzwald steht in den Jahren 2027 bis 2029 vor erheblichen finanziellen Einschnitten. Auch der bwlv ist davon unmittelbar betroffen: Wir müssen unsere Außenstelle in Titisee-Neustadt zum Ende des Jahres 2026 schließen.


Damit entfällt für die Menschen im Hochschwarzwald ein wohnortnahes Angebot persönlicher Suchtberatung. Bürgerinnen und Bürger, die künftig ein persönliches Beratungsgespräch beim bwlv wahrnehmen möchten, müssen dafür nach Freiburg fahren. Gerade für Menschen in schwierigen Lebenssituationen können längere Wege eine zusätzliche Hürde darstellen.
Hintergrund ist, dass die Zuschüsse des Landkreises auf dem Niveau von 2026 eingefroren werden, während die Personal- und Sachkosten weiter steigen. Der fehlende Defizitausgleich führt zu einer erheblichen finanziellen Belastung der Suchthilfeträger. Die Folgen betreffen den gesamten Landkreis: Neben unserer Außenstelle müssen auch andere Träger ihre Beratungs-, Präventions- und Unterstützungsangebote reduzieren.
Diese Entwicklung bedauern wir sehr. Über viele Jahre haben wir gemeinsam mit unseren Kooperationspartnerinnen und Kooperationspartnern im Hochschwarzwald Menschen mit Suchterkrankungen und ihre Angehörigen begleitet und wohnortnahe Unterstützungsstrukturen aufgebaut.
Unser Anliegen ist es, auch künftig möglichst vielen Menschen Zugang zu qualifizierter Suchthilfe zu ermöglichen. Die finanziellen Einschnitte erschweren dies erheblich und machen deutlich, wie wichtig eine verlässliche Finanzierung der ambulanten Suchthilfe ist.

Die Beratungsangebote des bwlv in Freiburg bleiben bestehen. Über die dortigen Kontaktmöglichkeiten informieren wir auf unserer Website
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