Beratung und Behandlung

Motivational Interviewing

Wie man mit Motivational Interviewing Änderungsbereitschaft fördert

Termin

27. – 29.07.2026

Seminarzeiten

3 Tage
09:00 - 17:30 Uhr

Präsenzseminar

Bild: Motivational Interviewing

Ziele und Inhalt

Das Motivational Interviewing (MI) ist von Miller und Rollnick entwickelt worden mit dem Ziel, die Änderungsbereitschaft bei Menschen mit gesundheitsschädlichem Verhalten sowie psychischen Störungen zu erhöhen.

Das klientInnenzentrierte und gleichzeitig direktive Vorgehen ermöglicht die Reduzierung von Ambivalenz bezüglich einer Verhaltensänderung und fördert den Aufbau von intrinsischer Motivation.

 

Die zentrale Grundannahme des MI lautet, dass alle Menschen über ein Potenzial zu konstruktiver Entwicklung und entsprechender Änderungsmöglichkeit verfügen.  Die vorhandenen Ressourcen, Fähigkeiten und Fertigkeiten der KlientInnen und Patient*innen gilt es zu stärken, um so die bestehenden Verhaltensdefizite zu überwinden. Dieser Prozess gelingt über eine hilfreiche und tragfähige therapeutische Beziehung. 

 

Wichtige Gesprächstechniken zur Förderung von Änderungsbereitschaft sind (1) offene Fragen, (2) Bestätigungen, (3) Reflexionen anregen und (4) Zusammenfassungen.

Im Rahmen von Gesprächen über konkrete Änderungsmöglichkeiten  („change talk“) sollen verbindliche Entscheidungen ermöglicht werden. In diesem Zusammenhang spielen auch Expert*innenempfehlungen eine wichtige Rolle.

Das MI hat sich vielfältig bewährt. Viele Studien (belegen die Wirksamkeit (Effektivität und Effizienz) dieser psychologischen Intervention.

Das Motivational Interviewing ist sehr leicht und schnell zu lernen. Zu einer erfolgreichen Vermittlung (Training) gehören Informationen und (Rollenspiel-) Übungen.

 

Seminarort

Haus der Kirche
Bad Herrenalb

Referent:innen

Dr. phil. Dipl.Psych. Clemens Veltrup

Psychologischer Psychotherapeut, Supervisor (BDP), MI-Trainer

Teilnehmer:innenzahl

15