24. August 2027 Weniger Geld. Weniger Suchthilfe. Längere Wege. die politischen Kürzungen in der ambulanten Suchthilfe haben konkrete Folgen: Zum Ende 2026 schließen wir unsere Zweigstelle in Titisee-Neustadt.

Zum Ende 2026 schließen wir unsere Zweigstelle in Titisee-Neustadt.
Damit fällt für viele Menschen im Hochschwarzwald eine wichtige, wohnortnahe Anlaufstelle für Suchthilfe weg. Künftig müssen persönliche Beratungstermine in Freiburg wahrgenommen werden. Gleichzeitig ist mit längeren Wartezeiten und weiteren Einschränkungen des Angebots zu rechnen.
Auch die anderen Träger der ambulanten Suchthilfe im Landkreis sind von den Kürzungen betroffen.
Ist das wirklich der richtige Weg?

Wir fragen uns, ob bei diesen Entscheidungen die Folgen für die Menschen ausreichend bedacht wurden.
Suchthilfe braucht einen niedrigschwelligen und erreichbaren Zugang. Gerade Menschen, die Unterstützung besonders dringend benötigen, können lange Wege oder zusätzliche Hürden davon abhalten, Hilfe in Anspruch zu nehmen.
Wir appellieren deshalb an die Verantwortlichen in Politik und Verwaltung, die Auswirkungen der Kürzungen ernst zu nehmen und ihre Entscheidung noch einmal zu überprüfen.
Denn hinter jeder gekürzten Stelle und jedem geschlossenen Angebot stehen Menschen, die Unterstützung brauchen.


Wir setzen uns weiterhin für eine erreichbare und verlässliche Suchthilfe im Landkreis Breisgau-Hochschwarzwald ein.